Den Atem kommen lassen,
den Atem gehen lassen
und warten
bis der nächste Einatem von alleine wiederkommt (Ilse Middendorf)
Viele Menschen die sich der Meditation hingeben berichten von der Erfahrung,
dass
es leichter gesagt als getan ist. Oft geschieht folgendes wenn die Sammlung
auf
den Atem gerichtet wird, der von alleine kommt: der Atemrhythmus wird chaotisch,
es entsteht das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen, eine Unruhe macht sich breit,
das Herz beginnt zu rasen, Angst entsteht.
In solchen Momenten ist es sinnvoll
die Sammlung nicht beim Atem zu lassen,
sondern auf etwas anderes zu richten.
Doch in verschiedenen, vor allem buddhistischen Schriften,
wird immer wieder auf die Wichtigkeit der Atemmeditation verwiesen
und so liegt es nahe zu erforschen, was es damit auf sich hat.
Ich möchte Sie einladen mit mir einen Tag zu gestalten, an dem wir uns dem Atem,
der von alleine kommt, behutsam, zum Teil spielerisch zuwenden, und vielleicht
eine Ahnung davon bekommen, wie beglückend es ist,
die Köstlichkeit eines Atemzuges ganz gegenwärtig zu erleben. |